2 Wochen Südafrika



Allradtour von Kapstadt zum Kgalagadi Transfrontier Park (Kalahari Gemsbok Nationalpark), Namibia Fishriver Canyon und Atlantik Küste
mit Margot, Martina, Easy und Macmuhn.




1.Tag:
Nachtflug nach Kapstadt über Johannesburg, mittags in Kapstadt, mein Gepäck nicht da. Übernachtung im Breakwater Lodge Hotel, einem ehemaligen Gefängnis mit sehr kleinen, aber superpreiswerten Zimmern, günstige Lage zur Waterfront.

2.Tag:
Am Mittag kommt das Gepäck, wir übernehmen etwas verspätet unseren 4x4 Toyota Hilux mit voller Ausstattung und 2 Zelten auf dem Dach. Wir fahren nach Norden, am Piekenarskloof erwischt es uns, Reifen Totalschaden, es wird dunkel, nette Farmer helfen uns, wir übernachten in „The Baths" bei Citrusdal.

3.Tag:
Reifenkauf, weiter über Clanwilliams, durch die nördlichen Cederberge über den Parkhuispas mit tollem Blick in die Karoo, Abstecher nach Wuppertal, einer alten Barmer Missionsstation, nach Calvinia. Campgrund mitten in der Stadt, gute Sanitäreinrichtung, wie fast überall in Südafrika.

4.Tag:
Brandvlei, Kenhardt, die Landschaft dazwischen wirkt eintönig und man muss aufpassen, nicht einzuschlafen. Vor Kakamas ein schöner Köcherbaumwald, es ist sehr heiß. Dann totale Änderung der Landschaft, wir fahren an Rebstöcken und Palmen vorbei zu den Augrabies-Falls des Oranje-Flusses.

5.Tag:
Wir besichtigen die Fälle

6.Tag:
Über Upington fahren wir zum Kalahari Gemsbok National Park. Man riecht schon die Kalahari, die Landschaft wird rötlich, sandig, mit Salzpfannen. Die letzten 60 km ist unbefestigte Schotterstraße. Am Nachmittag erreichen wir Twee Rivieren und richten unseren Camp-Platz ein.

7.-9.Tag:
Mata Mata, sehr schönes Camp, Nossob Camp, Twee Rivieren. Wir erkunden in langsamer Fahrt den Nationalpark, das Auge muss erst lernen, sich auf Wildjagd einzustellen. Springböcke sind die ersten Tiere, die wir sehen, Oryx, Strauße, Gnus und Elandanthilopen folgen. Natürlich sind wir scharf drauf, Löwen zu sehen, und es klappt auch an beiden Tagen. Am zweiten Tag sind wir schon früh draußen und bleiben an einer Wasserstelle stehen, Löwen liegen dort. Dann tauchen vorsichtig Gebharde auf, bekommen Witterung und verschwinden wieder, ebenso wie Schakale.

10.Tag:
Wir verlassen den Nationalpark, halten unterwegs bei einem Buschmann-Pärchen an, wo Margot Schmuck kauft. Rietfontein ist Grenzstation nach Namibia. Wir erreichen nach unserem zweiten Reifenexitus Keetmannshoop. Dort quartieren wir uns in einer Pension ein und gehen mal richtig gut essen, Riesen-Steaks.

11.Tag:
Hobas Camp, 10 km vor dem Fish River Canyon. Wir fahren am Spätnachmittag noch zum Canyon, mit der schrägen Abendsonne kommt die Struktur der Felsen erst richtig zur Geltung, es ist leicht diesig, aber sehr reizvoll.

12. Tag:
Auch am frühen Morgen fahren wir wieder hin. Ich habe im Camp einen Fotografen aus SA kennen gelernt, der mit einem Motordrachen dort ist, ich entschließe mich spontan mit zu fliegen. Supergeil! Nach dem Frühstück brechen wir auf, fahren durch einsame, baumlose, doch traumhaft schöne Landschaft zur Grenze am Oranje. Am Nachmittag erreichen wir Springbok im Namaqualand, welches bekannt ist durch seine Blütenpracht im Süd-Frühling.

13./14. Tag:
Abstecher nach Hondeklipbay, einem einsamen Nest an der Atlantikküste. Weiter geht die Fahrt nach Süden wieder über die B1 nach Vanrhynsdorp, dann über Lamberts Bay, wo man sich am Wochenende zum Braai (Grillen) trifft, nach Langebaan und dem West Coast National Park.

15. Tag:
Durch die Cederberge nach Tulbagh, das ist dann schon Weinland. Dort gibt es einen ganz tollen Campground, auf dem wir die einzigen Besucher waren.

16. Tag:
Über Wellington und Paarl, mit einem Abstecher zum Sprachendenkmal beenden wir unsere Tour und geben den 4x4 wieder ab. Wir quartieren uns im "The Breakwater Lodge" für eine weitere Woche ein.