Magoebaskloof und Blyde River Canyon
12.Tag:
Wir kommen am frühen Nachmittag in Tzaneen an, der 'Fair View Country Club' ist leider voll, wir finden in der 'Silver Palm Lodge' gute Unterkunft für drei Tage.
13.Tag:
Bei herrlichem Wetter starten wir am Morgen zu einer Runde mit dem Auto in die Berge rund um Tzaneen.
Wir fahren den Magoebaskloof bis Haenertsburg, besichtigen unterwegs die Debegeni-Wasserfälle, die zwischen dichtem einheimischen Gehölz liegen, und kehren über das Letaba Valley zurück. Zur Mittagsrast kehren wir im Sapekoe Tea Estate ein, dort hat man einen tollen Blick über die Teeplantagen, außerdem ist das Essen dort recht lecker. Weiter fahren wir nach Duiwelskloof und besichtigen in der Nähe einen riesigen Baobab Baum, in dessen Inneren sich eine kleine Bar befindet. Dann versuchen wir noch weiter östlich das Modjadji Nature Reserve zu besichtigen, ist aber leider schon geschlossen. Weil es schon spät ist, nehmen wir den kürzeren Weg direkt nach Süden, der erweist sich dann aber als reine Abenteuerstrecke auf löchriger lehmiger Naturpiste. War sehr interessant.
14.Tag:
Heute fahren die gleiche Runde in umgekehrter Richtung, da sieht die Landschaft irgendwie anders aus, auch das Licht ist anders und verstärkt diesen Eindruck. Dann erreichen wir doch noch das Modjadji-Naturreservat, das nach der Regenkönigin Modjadji genannt wurde. Der Legende nach soll sie sich am Anfang des 16. Jahrhunderts hier angesiedelt haben. Sie wird der Tradition nach im südlichen Afrika verehrt. Das Naturreservat besitzt weltweit die größte Konzentration von der Zikadenart Encephalartos transvenosus, die auch die Modjadjipalme genannt wird. Am Abend lassen wir es uns im Restaurant des Fair View Country Clubs gut gehen.
15.Tag:
Um 7 Uhr checken wir uns aus und starten auf der R36 nach Süden RichtungBlyde River Canyon.
Heute ist der heißeste Tag unserer Tour, 43° C im Schatten. Mit Klimaanlage zu fahren ist doof, weil dann ja die Fenster geschlossen sein müssen, also Fenster auf und die Naturheizung genießen. Über den Abel Erasmus Pass erklimmen wir das Gebirge und erreichen die Drei Rondavels, die aussehen wie Rundhütten, von hier hat man einen fantastischen Blick nach Norden in die Ebene. Das Wetter macht einen unbeständigen Eindruck, wir fahren an den Potholes vorbei, schauen uns God's Window an und erreichen Graskop. Im dortigen Panorama Rest Camp nehmen wir einen Bungalow, der direkt an einem Felsabgrund steht und von dem wir einen unvergesslich schönen Blick ins Lowveld haben. Bis in den späten Abend sitzen wir draußen und beobachten, wie in der Ferne unheimlich starke Gewitterblitze niedergehen. In der Nacht beginnt es zu regnen.
16.Tag:
Der Morgen ist nebeldicht, wir sehen gerade noch ein paar Bäume vor unserer Hütte, nix Panorama, und es ist saukalt, die Temperatur ist auf nur noch 9° C gefallen, und in dem Haus gibt es keine Heizung.
Unser Gasbrenner und zwei leere Töpfe dienen als 'Notheizungsaggregat'.
Den Vormittag lungern wir in Graskop herum und essen wie alle Bustouristenmengen in 'Harries Pankake Bar'einen dieser Trümmer. Am Nachmittag versuchen wir, ob es Richtung Sabie und Long Tom Pass besser ist, aber auch dort nur Nebel und Regen, also zurück und die 'Heizung' angeworfen.
17.Tag:
Das Wetter ist immer noch neblig, wir fahren über Pilgrim's Rest und Robber's Pass nach Lydenburg. Unterwegs wird das Wetter klarer und wir haben gute Sicht auf die Berglandschaft. Das Wetter soll morgen wieder besser werden, also alles soweit packen, dass wir am nächsten Morgen früh starten können.
18.Tag:
Sonne! Traumblick von unserem Panorama View! Also Aufbruch, heute gilt es, alles zu sehen, was wir in den letzten beiden Tagen nicht konnten: Three Rondavels, Lowveld Lookout, Bourke's Potholes, Berlin Falls, Robber's Pass, Long Tom Pass. Dann geht es weiter nach Süden zum Crocodile River auf die N4 und mit Tempo nach Pretoria zurück. Dort haben wir uns wieder in Anne's Guesthouse eingebucht.
19.Tag:
Wir geben unser Allradfahrzeug ab und nehmen einen kleinen Golf und besichtigen Pretoria. Mehrmals werden wir von Weissen vor möglichen Überfällen gewarnt, dass uns bestimmte Farbige beobachten und verfolgen. Auch im Gespräch mit Sicherheitsbeamten am Regierungspalast weist man uns auf die hohe Kriminalitätsrate hin.
20.Tag:
Eigentlich wollen wir heute Abend Margots Geburtstag zusammen mit Antoinnette und Rolf feiern, aber unser Rückflug für morgen ist durch irgendwelche Fehler nicht mehr ok, sondern Warteliste. Wir entschliessen uns also, heute schon zum Airport zu fahren und umzubuchen, 15 Minuten vor Einlasscheck haben wir dann unser ok und wir starten einen Tag früher wieder nach Hause.
21.Tag:
Waschtag
22.Tag:
Arbeitstag
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