1.Tag:
Nachtflug mit Iberia über Madrid nach Johannesburg, dort werden wir von unserem 4x4-Vermieter Rolf Burkhardt abgeholt, das funktioniert hervorragend. Wir fahren nach Pretoria, wo wir in Annes Guest House , eingebucht sind. Am Nachmittag machen wir noch alle Reservierungen für den Krüger Nationalpark. Am Abend sitzen wir bei Antoinette und Rolf Burkhardt, essen und erzählen was wir so vorhaben.

2.Tag:
Am Morgen übernehmen wir unser Allradfahrzeug,einen Toyota Condor mit voller Ausstattung und Zelt auf dem Dach. Nachdem wir getankt und uns mit dem Reiseproviant für die nächsten Tage eingedeckt haben, starten wir in Richtung Osten. Unterwegs besichtigen wir ein Ndebele Dorf. Die erste Nacht verbringen wir am Loskop Dam.

3.Tag:
Der Tag ist recht heiss. Den Wasserfall von Waterval-Boven suchen wir vergeblich, der Fluss dazu ist vollkommen ausgetrocknet. Die Frau in einem Farmstall rät uns ab, in Nelspruit oder in der Nähe zu übernachten, die Gegend sei zu unsicher geworden. So fahren wir weiter in den Krügerpark und schlagen unser Zelt im Crocodile Camp auf.

4.Tag:
6.00 Uhr aufstehen, Frühstück und Start zur ersten Parkfahrt. Für die Jahreszeit ist es viel zu trocken, es hat noch nicht geregnet, die Bäume und Büsche sehen wie verbrannt aus und haben nur trockenes braunes Laub. Als erstes läuft uns ein Nashorn mit einem Jungtier über den Weg, dann viele Impalas und einige Giraffen. Unser Tagesziel ist das Camp Lower Sabie.

5.Tag:
4.30 aufstehen, heute wollen wir ganz früh raus, die Nacht über hat es kräftig gestürmt, aber es fiel kein Regen. Im Park sehen wir Gnus, Impalas, Zebras, Giraffen, Büffel und jede Menge Elefanten. Unser Ziel heute ist Satara, ein sehr großes, gepflegtes Camp. Heute Abend gehen wir essen, das Buffet-Dinner ist gut und für unseren Wechselkurs sehr preiswert, 80 ZAR entspricht 8 Euro.

6.Tag:
5.00 Uhr aufstehen, nach dem Frühstück ab ins Gelände. Gleich in der ersten Stunde das Erlebnis, zwei Leoparden, welche die Straße direkt vor dem Fahrzeug queren. Dann kurze Zeit später übersehen wir fast eine Gepardin mit zwei Jungen, die am Weg im trockenen Gras sitzen. Wir halten an und die Truppe kreuzt die Straße, die Alte voraus und die Kleinen verhalten folgend. Am Mittag sind wir in Olifants Camp, wo wir einen Bungalow hoch am Ufer des Olifants River gebucht haben. In der Nähe des Camps gibt es einen tollen Aussichtspunkt mit Blick auf den Olifants River mit vielen Antilopen, Giraffen und Elefantenherden. Am Abend brummen uns die Hippos ein kräftiges Nachtlied in unsere Ohren.

7.Tag:
Auch heute geht es früh hinaus, es wird unser Elefantentag, jede Menge der Dickhäuter bekommen wir zu sehen. Mittagsrast machen wir in Letaba, einem großen Camp. Der Tag wird 40° C heiß und wir kehren wieder nach Olifants zurück.

8.Tag:
Abfahrt kurz vor 6 Uhr. An einem Flussknie beobachten wir mehrere Hippos. Heute ist es noch heißer und wir sind schon gegen 10.00 Uhr bei 43° C im Schatten im Camp Mopani, ab in die Hütte und die Klimaanlage testen.

9.Tag:
Halb 6 raus aus dem Camp. Kurz darauf mitten auf der Straße ein Rudel Tüpfelhyänen, die eine riesige Büffelherde beobachten, diese sind relativ unruhig und wir stehen fast mitten drin, Margot hat etwas 'Muffe'. Der weitere Tag vergeht ohne besondere Beobachtungen. Wir sind heute in Shingwedzi. Heute Nacht kommt endlich der Regen.

10.Tag:
Um halb 8 Uhr brechen weiter nach Norden, Richtung Punda Maria auf. Die Temperatur ist um über 20° C gefallen, es regnet den ganzen Tag, wir können kaum etwas von der Landschaft sehen. Wir beschließen, nicht in Punda Maria zu bleiben, weil auch die Soutpansberge, die wir am nächsten Tag sehen wollen in den Wolken verschwinden.Also fahren wir nach Letaba zurück. Das Wetter bleibt verregnet.

11.Tag:
Das Wetter ist ein wenig besser geworden, wir fahren einige Stunden im Park herum, aber bekommen kaum Tiere zu sehen, ausser ein paar Warzenschweinen.

12.Tag:
Aufbruch nach dem Frühstück Richtung Westen zum Gate Phalaborwa, um nach Tzaneen weiterzufahren. Bevor wir den Park verlassen besichtigen wir noch das archäologische Masorini-Freiluftmuseum, das eine Nachbildung eines Dorfes aus der Eisenzeit ist. Ein Führer erklärt uns, wie man dort gelebt und Eisen hergestellt hat, gegen Mittag durchfahren wir das Tor.

Weiter geht es mit 'Magoebaskloof und Blyde River Canyon'